Jugend lokal aktiv - JULA

"TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN"

Das Bundesprogramm "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt seit dem 1. Januar 2011 die erfolgreiche Arbeit der beiden Bundesprogramme "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" und "kompetent. für Demokratie – Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" unter einem gemeinsamen Dach fort. Es zielt darauf ab, ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz zu fördern. Hierfür stehen bis 2013 jährlich 24 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung.

Angesprochen werden sollen besonders Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, lokal einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Einer der drei Handlungsschwerpunkte des Programms ist die Förderung Lokaler Aktionspläne in kommunaler Verantwortung zur Stärkung der Demokratieentwicklung vor Ort in zwei Programmphasen 

  • Entwicklung, Implementierung und Umsetzung Lokaler Aktionspläne
  • Sicherung der Nachhaltigkeit der integrierten lokalen Strategien der bestehenden Lokalen Aktionspläne

Mit JULA setzte die Landeshauptstadt Stuttgart unter Federführung des Jugendamtes ihren im Rahmen des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT." geförderten Lokalen Aktionsplan in der ersten Förderphase 2007 - 2010 um und befindet sich nun im Rahmen des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" in der zweiten Förderphase, bei der es um die Sicherung der Nachhaltigkeit erfolgreicher Projektideen geht. Für das Förderjahr 2011 standen hierfür 40.000 EUR, für das Jahr 2012 30.000 EUR und für das letzte Förderjahr 2013 20.000 EUR zur Verfügung.

 

Der lokale Aktionsplan Stuttgart

Leitziele

  • Interkultureller Austausch
  • Partizipation
  • verbesserte Bildungschancen

Mittlerziele

  • Schaffung interkultureller Begegnungsmöglichkeiten
  • Professionelle Akteure und MultiplikatorInnen verfügen über interkulturelle Kompetenz
  • Kinder, Jugendliche und Familien wissen um die Möglichkeiten der Partizipation und nutzen sie
  • Stärkung des Selbstwertgefühls sozial benachteiligter Menschen
  • Jugendliche setzen sich mit antidemokratischem und fundamentalistischem Extremismus auseinander
  • Kooperation von Jugendhilfe, Schule und Wirtschaft zur Verbesserung des Ausbildungserfolgs von sozial benachteiligten Jugendlichen
  • Entwicklung eines professionell geführten Begegnungszentrums

Handlungsziele

  • Mindestens zwei Projekte mit dem Schwerpunkt "BewohnerInnen helfen BewohnerInnen" werden gestärkt
  • Mindestens ein Projekt mit dem Schwerpunkt Ehrenamtliche fordern Bildungserfolge" wird gefördert
  • Mindestens ein Projekt mit dem Schwerpunkt "Kinder und Jugendliche gestalten ihren Lebensraum" wird unterstützt
  • Ein Prozess zur Entwicklung eines Begegnungs- und Stadtteilzentrums kommt in Gang